Wozu brauchst du eine Palettenbuchhaltung

Palettenbuchhaltung wozu

Ja wozu brauchst du eigentlich eine Palettenbuchhaltung?

Kennst du das?
Du machst etwas über Jahre.

Und irgendwann bemerkst du:
„Häh??? – irgendwie habe ich das all die Jahre so nicht ganz richtig gemacht – ich hätte es einfacher machen können.“

Und genau um einfache Wege geht es in diesem Beitrag.

Denn mein Motto für alle Lebenslagen lautet:

„Einfacher ist immer besser“

Ich denke, am besten kann man dieses Problem anhand eines Videos zeigen.

Schau dir doch einmal dieses Einleitungsvideo aus dem Videokurs zu „Alles Paletti“ an.

Also lehne dich zurück und genieß die Show. :-)


Wenn du ein wiederkehrendes Problem immer auf die gleiche Art löst, stellst du vielleicht nur die falschen Fragen.

Also lass mich dir zwei Fragen stellen:
Was empfindest du bei deiner Arbeit?
Welche Dinge würdest du gern ändern?

Wenn jetzt deine Antwort lautet:
„Wenn ich Palettenbuchhaltung betreibe, könnte ich kotzen – Es ist alles mies“
Dann ist das erst einmal okay, aber die falsche Antwort.

Denn was ist eigentlich das Miese daran?

  • Sind es die Kundengespräche
  • Ist es die Kontoabstimmung
  • Oder die Fahrerüberprüfung
  • Die einzelnen Buchungen
  • Die Ablage

Was ist es genau?

Wenn es gleich mehrere Sachen sind – fang trotzdem bei der allerersten Sache an.
Und stelle dir einmal die Frage: „Warum“

Warum ist die Ablage so blöd?
Und jetzt bekommst du irgendeine Antwort.

Diese Antworten könnten sein:

  • Weil es aufwendig ist
  • Weil die Papiere ständig knicken
  • Weil ich nichts wiederfinde.
  • Weil ich nicht hinterherkomme und keine Zeit habe.

Wenn das Miese an der Buchhaltung das Bebuchen der Palettenkonten ist, dann fallen Antworten vielleicht so aus:

  • Weil es aufwendig ist
  • Weil ständig etwas fehlt
  • Weil ich nicht hinterherkomme und keine Zeit finde.

Bevor wir weitermachen und zur Lösung kommen. – Nochmal – Ganz wichtig ist, dass du nur eine Sache bearbeitest.

Also nimm dir die mieseste Tätigkeit heraus und diese optimierst du.
Erst wenn diese Optimierung komplett abgeschlossen, nimm die nächste Tätigkeit.

Und Optimierung in der Palettenbuchhaltung geschieht über Fragen.

Wie sollte deine Tätigkeit aussehen?

Wenn du erst einmal herausgefunden hast, welche Tätigkeit die aufwendigste und schlimmste ist.
Dann stell dir die Frage: „Wie soll es stattdessen sein?“

Also los. Stell dir ernsthaft und laut diese Frage.
„Wie soll die ________stattdessen sein?
Und dann warte auf die Antwort.

Wenn nichts passiert. Stell dir diese eine Frage wieder und wieder.
Stell sie dir abends wenn du ins Bett gehst und auch morgens nach dem Aufstehen.

„Wie sollte die Ablage sein?“
Oder
„Wie sollte das Paletten buchen ablaufen?“

Irgendwann, versprochen, bekommst du eine Antwort.

Jetzt komm mir aber nicht mit, „Die Tätigkeit sollte sich allein erledigen.“
Das wird nichts.- außer du buchst uns :-)

Aber zum Beispiel könntest du für die Palettenbuchungen folgendes Vereinbaren:
Zum Zeitpunkt der Palettenbuchung liegen mir alle Information vor.

Na das ist doch mal eine Tatsache, oder?

Wichtig ist durch die Frage „Wie soll es sein?“ bist du mit der Lösung beschäftig.

Bei allen anderen Aussagen, wie:

  • Ich schaffe die Buchungen nicht – es ist zu viel
  • Die Fahrer geben mir nicht alle Papiere.
  • Es fehlen ständig Nachweise
  • Und so weiter und so weiter

Bei all diesen Dingen konzentrierst du dich auf das Problem.
Und wie bitte schön, sollst du dann eine Lösung finden.

Erst durch die Frage „Wie soll es denn stattdessen sein?“ bist du gedanklich bei der Lösung.

Das macht einen riesengroßen Unterschied.

Und wenn du soweit bist, können wir zur Lösung kommen.

Das Zauberwort in der Palettenbuchhaltung heißt: wozu.

Nein nicht warum.

Fragen wie:

  • Warum mache ich diese Ablage so und so?
  • Oder warum buche ich die Paletten nach diesem Schema? – Führen zu nichts.

Ersetze einfach das Wort Warum durch das Wort Wozu.

  • Wozu mache ich die Ablage so und so?
  • Oder wozu buche ich die Paletten nach genau diesem Schema?

Erkennst du den Unterschied?
Lies es laut.

Noch nicht.
Dann machen wir die Sache mal spitzer.
Ergänze einmal durch „Wozu führt das?“

Also dann- laut lesen:

  • Wozu führt das, wenn ich die Ablage so und so mache?
  • Wozu führt das, wenn ich die Paletten nach diesem Schema buche?

Wenn du nicht gleich Lösungen siehst, stelle dir auch diese Fragen immer wieder.
Irgendwann erkennst du den Fehler im Ablauf bzw. im Schema.

Und wenn du diesen Fehler hast – beseitige ihn sofort.

Durch die Frage „Wie soll es sein?“, hast du jetzt den optimalen Prozess bzw. Weg gefunden.
Und durch die Frage „Wozu führt meine alter Weg?“, hast du den Unterschied zwischen dem optimalen und suboptimalen Weg.

Und jetzt gestaltest du den Weg.
Du führst somit die jetzige Tätigkeit in die bessere Tätigkeit über.

Und erst dann, nimmst du das nächste Problemfeld zur Hand.
Und das Spiel beginnt von vorn.

Zusammenfassung:

  • Egal, welches Problem du hast. Du musst vom Problem weg – zur Lösung finden.
  • Eine sehr effektive Methode ist es, dir selbst Fragen zu stellen.
    Anstatt zu sagen. „Das ist aber blöd.“ Frage besser: „Wie sollte es stattdessen sein?“
  • Stell dir diese Fragen laut und warte auf Lösungen.
  • Eine weitere Fragetechnik ist „Wozu führt das?“
    Dadurch siehst du den Prozess der Palettenbuchhaltung als Ganzes und findest dadurch schneller Fehler im Gesamtablauf.


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